Einweihung des zweiten Sportplatzes

Anlage, die sich sehen lassen kann

SV Moggast weihte neuen Trainings- und Ausweichplatz ein

Nach über dreijähriger Bauzeit konnte der neue Trainings- und Ausweichplatz des SV Moggast eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Nach vielen Mühen ist ein wahres Schmuckstück entstanden. Mit diesem Platz, dem oberen Hauptplatz sowie mit dem Sportlerheim besitzt der SV Moggast eine Sportanlage, die sich im weiten Umkreis durchaus nicht zu verstecken braucht. Damit kann den Aktiven die Gelegenheit geboten werden, ihren Sport optimal auszuüben.

Der Festtag begann mit einem von Pfarrer Friedrich Braun zelebrierten Festgottesdienst in der Pfarrkirche, an dem neben der Vorstandschaft zahlreiche Festgäste aus Sport und Politik teilnahmen. Anschließend zog ein prächtiger Festzug von der Kirche durch den Ort zum Sportplatz. Dort erläuterte Vorsitzender Ulrich Angermeier die Entstehungsgeschichte des Platzes.

Ende 1991 fanden die ersten Besprechungen mit dem Bayerischen Landes-Sportverband statt. Die Planunterlagen wurden damals von Mitgliedern der Vorstandschaft persönlich beim BLSV in München eingereicht. Im Winter 1992 fand die erste Aktion statt. Es wurde mit der Abholzung des Geländes begonnen. Im Frühjahr 1993 mußte der Bau unterbrochen werden, da ein Nachbar gegen den Sportplatzbau sein Veto eingelegt hatte. Erst ein Gerichtsurteil erlaubte den Weiterbau. Die Verlegung der Drainage erfolgte im Frühjahr 1994 und die Ansaat im Sommer desselben Jahres. Die Lichtmasten für die Flutlichtanlage sind im Herbst 1994 gesetzt worden. Eine der letzten Arbeiten war die Anbringung des Ballfangzaunes im Herbst 1995. Die Gesamtkosten dieses Projekts beliefen sich auf rund 220 000 Mark.

Im Anschluß ehrte der Vorsitzende die Mitglieder, die maßgeblich an dem Sportplatzbau beteiligt waren: Stadtrat Alfred Lautenbacher für die Grundstücksverhandlungen, Georg Knoll für die Anfertigung der Baupläne, Bauleiter Ludwig Walter für die Zusammenarbeit mit den Baufirmen sowie den damaligen Vorsitzenden Heinrich Müller für sein Engagement rund um den Sportplatzbau. Danach wurde der Sportplatz von Pfarrer Friedrich Braun gesegnet.

(Quelle: Fränkischer Tag 11.07.1996)

 

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